Mehr als 80 Prozent der Deutschen haben positive Einstellung zu Impfungen – Studie

© AP Photo / Tatan SyuflanaCorona-Impfung (Symbolbild)
Corona-Impfung (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.04.2023
Eine Mehrheit von 83 Prozent der deutschen Bevölkerung steht Impfungen generell positiv gegenüber, 14 Prozent der Befragten haben zumindest teilweise Vorbehalte und nur drei Prozent lehnen sie gänzlich ab. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor.
Eine nach Ost und West gesonderte Befragung zeigt allerdings auch, dass sich der Anteil derjenigen Ostdeutschen, die Impfungen „befürwortend“ gegenüberstehen, in den letzten Jahren verringert hat und erstmals geringer ist als der Anteil in den alten Bundesländern. Zwischen 2012 und 2020 lag der Anteil der Impfbefürworter in den neuen Bundesländern jeweils noch über dem im Westen. 2021 war der Anteil in Ost und West dann mit 59 Prozent in etwa gleich. In der aktuellen Umfrage von 2022 äußerten mit 57 Prozent nun erstmals mehr Befragte in Westdeutschland eine durchweg positive Einstellung zum Impfen, während es im Osten nur 51 Prozent waren.
Was die Coronaschutzimpfung angeht, waren es 2021 87 Prozent der Befragten, die sie für sich selbst als besonders wichtig oder wichtig einschätzten. Im vergangenen Jahr hat sich ihre Anzahl auf 83 Prozent reduziert. Unter denjenigen Befragten, die sich nicht impfen ließen, wurden als wichtigste Gründe „Zweifel an der Wirksamkeit der Impfung“ sowie mangelndes Vertrauen angegeben.
Für die aktuellen Daten wurden zwischen Juli und August 2022 insgesamt 5000 Bundesbürger zwischen 16 und 85 Jahren befragt.
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