Falls Konflikt in der Ukraine eskaliert: IWF warnt Europa vor Energiekrise

© SNA / Stringer / Zugriff auf das MedienarchivDer Internationale Währungsfonds (IWF)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) - SNA, 1920, 11.04.2023
Die Eskalation des Konflikts in der Ukraine könnte laut dem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine neue Runde der Energiekrise in Europa auslösen und die Risiken für die Ernährungssicherheit in Ländern mit niedrigem Einkommen erhöhen.
„Die Eskalation der russischen Militärhandlungen in der Ukraine, die das zweite Jahr in Folge laufen, könnte eine neue Energiekrise in Europa heraufbeschwören und die Bedrohung der Ernährungssicherheit in Ländern mit niedrigem Einkommen verschärfen“, so die Organisation in einem Bericht.
Der IWF stellte auch fest, dass, obwohl die Gefahr einer Gaskrise in Europa im Winter 2022-2023 dank des Imports von verflüssigtem Erdgas (LNG), einer geringeren Nachfrage und eines milden Winters abgewendet werden konnte, Risiken erheblicher Preissteigerungen in der Zukunft bestehen bleiben.
Gleichzeitig wird ein Anstieg der Lebensmittelpreise infolge einer möglichen Nichtverlängerung des „Getreideabkommens“ zu einer Erhöhung der Belastung für Importeure führen, insbesondere für diejenigen mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten.
„Vor dem Hintergrund gestiegener Lebensmittel- und Treibstoffpreise könnten soziale Spannungen zunehmen“, warnte der IWF.
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