Bennet im Interview: Putin versicherte, er würde Selenski nicht töten lassen

© SNA / Jewgenij Bijatow / Zugriff auf das MedienarchivRusslands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Israels Premier Naftali Bennet
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Israels Premier Naftali Bennet - SNA, 1920, 05.02.2023
Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennet behauptet, der russische Präsident Wladimir Putin habe ihm zu Beginn der russischen Sonderoperation in der Ukraine versichert, dass Wladimir Selenski, der sich damals in einem Bunker aufgehalten haben soll, nicht eliminiert würde.
In einem Interview, das Bennett auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte, sagte er, Selenski habe ihn gebeten, nach dem Beginn der russischen Sonderoperation Kontakt zu Putin aufzunehmen.
Daraufhin habe der damalige israelische Ministerpräsident die Rolle des Vermittlers zwischen den Parteien übernommen.
„Ich habe es ihm gesagt: 'Ich möchte klarstellen, dass Sie mir Ihr Wort geben, dass Sie Selenski nicht töten lassen?' Er antwortete: 'Ich werde Selenski nicht töten lassen'“, so der ehemalige israelische Premier.
Bennett soll Selenski nach dem Treffen mit Putin angerufen haben, und teilte ihm den Inhalt seines Gesprächs mit dem russischen Präsidenten mit.
Als er demnach von Putins Versprechen erfuhr, kehrte Selenski in sein Büro zurück und drehte dort ein Video, in dem er erklärte, er habe vor nichts Angst. Bennett zufolge soll Putin bei einem ihrer ersten Treffen seine Bereitschaft bekundet haben, die Entnazifizierung und Entmilitarisierung als Ziele der Operation aufzugeben, während Selenski sich seinerseits dafür aussprach, dass die Ukraine die Idee eines Nato-Beitritts aufgeben soll. Doch die Entscheidung des Westens fiel laut dem Premier dagegen aus.
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