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„Macht wenig Sinn, auf das billige russische Gas zu verzichten“: Gerald Grosz zu Energielieferungen

© SNADer ehemalige Abgeordnete und aktuelle Politik-Blogger Gerald Grosz im SNA-Gespräch
Der ehemalige Abgeordnete und aktuelle Politik-Blogger Gerald Grosz im SNA-Gespräch - SNA, 1920, 25.01.2023
Auch wenn es Jahre dauern werde, habe der Verzicht Österreichs auf Gas aus Russland wenig Sinn, findet der österreichische Politiker und Kolumnist Gerald Grosz. Denn das russische Gas fließe weiterhin in die Republik, nur zu teilweise höheren Preisen und über andere Routen, erklärt Grosz gegenüber SNA.
Österreichs Wirtschaft und Industrie werden seit mehr als fünf Jahrzehnten durch billiges russisches Gas gesteuert, so Grosz. Eine Umstellung würde Jahre dauern und viel Geld der Steuerzahler kosten. Es mache zudem „wenig Sinn, auf billiges russisches Gas zu verzichten und das gleiche Gas aus anderen Ländern zum vierfachen Preis zu beziehen“.

“Alle haben es verstanden, dass russisches Gas zu höheren Kosten und über andere Länder zu uns kommt. Ob ein Bürger bereit ist, seine Ersparnisse für einen moralischen Etikettenschwindel zu opfern, wage ich zu bezweifeln.“

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