„Nachweislich die Unwahrheit“: Strache widerlegt Habecks Aussage zu russischen Gaslieferungen

© AP Photo / Ronald ZakHeinz-Christian Strache (Archivfoto)
Heinz-Christian Strache (Archivfoto)  - SNA, 1920, 23.01.2023
Österreichs Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat gegenüber SNA Stellung zu den jüngsten Äußerungen des deutschen Wirtschaftsministers Robert Habeck genommen, wonach Moskau angeblich Deutschland den Gas-Hahn zugedreht hat, sodass es gezwungen wurde, die Defizite mit LNG zu ersetzen.
„Das ist nachweislich die Unwahrheit“, sagte der österreichische Politiker zu Habecks Vorwürfen. Russland sei bereit gewesen und habe es auch gewollt, die Gas-Lieferungen an die EU und Deutschland fortzusetzen. Die Ukraine und Polen verhinderten jedoch weitere Pipeline-Lieferungen, und Nord Stream 1 seizerstört worden, so Strache.

„Die Russen sind zu den Ermittlungen nicht zugelassen worden und Nord Stream 2 ist nach der Entscheidung Deutschlands außer Betrieb.“

Dass Habeck und andere Regierungsvertreter die Geschichte hier anders zu erzählen, liegt aus Straches Sicht an der Angst, ihrer eigenen die Bevölkerung die Wahrheit zu sagen, wenn es Energieengpässe, überteuerte und unleistbare Gas- und Strom-Rechnungen gebe sowie zu Ausfällen in der Industrie und eventuell zu einem Blackout kommen sollte.
„Denn dann müssten sie ja zugeben, selbst für diese negative Entwicklung verantwortlich zu sein.“
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