Außenminister Lawrow: „Krieg des Westens mit Russland“ nicht mehr hybrid – sondern fast real

© Foto / POOL / Zugriff auf das MedienarchivDer russische Außenminister, Sergej LAwrow (Archiwbild)
Der russische Außenminister, Sergej LAwrow (Archiwbild) - SNA, 1920, 23.01.2023
Aus Sicht des russischen Außenministers, Sergej Lawrow, führt der Westen derzeit mit Russland in der Ukraine keinen „hybriden Krieg“ mehr, sondern fast einen echten. Darauf haben sich die westlichen Staaten lange vorbereitet, äußerte Lawrow an diesem Montag bei einem Treffen mit seiner südafrikanischen Amtskollegin Naledi Pandor.
„Wenn wir darüber sprechen, was (…) in der Ukraine passiert, sprechen wir darüber, dass dies kein hybrider Krieg mehr ist, sondern fast ein echter, den der Westen seit langem gegen Russland vorbereitet, wobei er alles Russische zu zerstören versucht – von der Sprache bis zur Kultur. Das war jahrhundertelang in der Ukraine (…)“, sagte der russische Außenminister.
Lawrow zufolge sagen die westlichen Vertreter Kiew direkt, dass es zu früh sei, mit Russland zu verhandeln. Die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt müssten „aus einer Position der Stärke heraus“ beginnen und Russland an die Grenzen von 1991 zurückführen, zitierte Lawrow die Politiker.
„Keiner (der Journalisten – Anm. d. Red.) fragt unsere westlichen Kollegen, die regelmäßig mal durch Herrn Borrell, mal durch den Nato-Generalsekretär, Herrn Stoltenberg, mal durch Vertreter der amerikanischen Verwaltung oder der EU erklären, dass es für die Ukraine noch zu früh sei, Verhandlungen (mit Russland – Anm. d. Red.) aufzunehmen. Es sei notwendig, in dieser Situation mehr zurückzugewinnen und die Verhandlungen aus einer Position der Stärke heraus aufzunehmen“, so Lawrow.
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