Energiewende: Bund schafft Fahrplan für mehr Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee

CC0 / matthiasboeckel / Pixabay / Windräder (Symbolbild)
Windräder (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.01.2023
Die Bundesregierung will den Ausbau der Offshore-Windkraft vor den deutschen Küsten voranbringen.
Der neue Flächenentwicklungsplan des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), der am Freitag veröffentlicht wird, soll dafür ein entscheidendes Mittel sein. Darin weist das BSH neue Gebiete aus, in denen Windräder aufgestellt werden können. Damit soll das Ziel erreicht werden, bis 2030 mindestens 30 Gigawatt-Leistung auf den Meeren zu installieren, 2035 sollen es 40 Gigawatt sein.
Dies würde bedeuten, dass dann fast 15 Prozent des deutschen Stromverbrauchs allein von den Offshore-Kraftwerken geliefert würde. Aktuell drehen sich 1500 Windräder in Nord- und Ostsee mit gut acht Gigawatt.
„Wir schaffen hier innerhalb kürzester Zeit verlässliche Rahmenbedingungen für ein Hochfahren aller erforderlichen Kapazitäten“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. „Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist für sich schon eine Mammutaufgabe. Umso mehr freut es mich, dass wir hier so schnell Erfolge melden können.“
Der Flächenentwicklungsplan legt die konkreten Flächen für die Windenergie in Nord- und Ostsee, die Ausschreibungsjahre, die Inbetriebnahme und den Netzanschluss fest. Er ist zudem Grundlage für ein europäisches Offshore-Stromnetz, in dem die einzelnen Windparks miteinander verbunden werden können.
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