Beratungen über westliche Militärhilfe für die Ukraine in Ramstein begonnen

© AP Photo / Michael SohnDeutscher Panzer "Leopard 2" (Archivbild)
Deutscher Panzer Leopard 2 (Archivbild) - SNA, 1920, 20.01.2023
Die westliche Ukraine-Kontaktgruppe trifft sich heute auf dem US-Stützpunkt in Ramstein, um die weitere militärische Hilfe für die Ukraine zu vereinbaren. Laut dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg soll es sich hauptsächlich um die Lieferungen von Leopard-Panzern handeln.
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat Kiew alle Unterstützung zugesichert, solange dies erforderlich sei. Der Kampf befinde sich derzeit in einem „entscheidenden Moment“, so der US-Minister. Es sei daher nicht nicht der Zeitpunkt nachzulassen.
Austin verwies auf das weitere Hilfspaket, das auch die Lieferung von 59 Schützenpanzern „Bradley“ vorsieht. Damit belaufen sich die US-Hilfen auf 26,7 Milliarden Dollar.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski wurde per Videoschalte zu dem Treffen zugeschaltet. Die Verteidigungsminister rief er dazu auf, schneller die Entscheidung über Waffenlieferungen zu treffen.
Diese Entscheidung beschert der Ukraine nach Ansicht des Kremls „zusätzliche Probleme, ändert aber nichts am Vorankommen der russischen Seite“.
Das heutige Treffen ist bereits das dritte dieser Art auf dem amerikanischen Militärstützpunkt seit dem Einmarsch des Ukraine-Krieges im Februar vergangenen Jahres.
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