Leningrad von heute: Fotostrecke zum 80. Jahrestag des Durchbruchs der Blockade

Der 18. Januar hat seit dem Jahr 1943 eine besondere Bedeutung für das damalige Leningrad und das heutige Sankt-Petersburg. Damals, vor nunmehr 80 Jahren, hatte die Rote Armee die schon fast 600 Tage währende deutsche Blockade der Stadt durchbrochen und einen bis zu 18 Kilometer breiten Korridor auf dem Landweg entlang des Südufers des Ladogasees geschaffen.
Das war für die unter einem großen Mangel insbesondere an Lebensmitteln leidende Stadt von enormer Bedeutung. Auch wenn es bis zur endgültigen Beseitigung der Blockade noch etwas mehr als ein Jahr dauern sollte (bis zum 27. Januar 1944), so gab dieser Durchbruch den verbliebenen Einwohnern der Millionenstadt doch neue Hoffnung. Insgesamt sind während der fast 900 Tage währenden Blockade zwischen 641.000 und einer Million Einwohner von Leningrad entweder an Hunger oder durch den ständigen Beschuss durch die deutschen Faschisten gestorben. Die meisten Gebäude wurden durch den deutschen Hagel von Bomben und Granaten entweder zerstört oder beschädigt.
Und während die Bundesrepublik Deutschland heute die gegen Russland und Russen brutal vorgehenden Neonazis der Ukraine unterstützt und auch bereit ist, wider deutsche Panzer gegen Russland rollen zu lassen, bin ich als deutscher Tourist in Sankt-Petersburg auch im Jahr 2022 mit offenen Armen aufgenommen worden.
Mit der nachfolgenden Fotostrecke will ich nur einen kleinen Einblick geben, wie das damalige Leningrad heute aussieht…
© SNA / Hans-Georg Schnaak

Der Schlossplatz von Sankt-Petersburg mit dem Winterpalast und der 650 Tonnen schweren und 47 Meter hohen Alexandersäule. Die Säule wurde 1832 zum 20. Jahrestag des Sieges über Napoleon errichtet. Die Säule hat keine Verankerung, sondern steht durch ihr Eigengewicht stabil.

Der Schlossplatz von Sankt-Petersburg mit dem Winterpalast und der 650 Tonnen schweren und 47 Meter hohen Alexandersäule. Die Säule wurde 1832 zum 20. Jahrestag des Sieges über Napoleon errichtet. Die Säule hat keine Verankerung, sondern steht durch ihr Eigengewicht stabil. - SNA
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Der Schlossplatz von Sankt-Petersburg mit dem Winterpalast und der 650 Tonnen schweren und 47 Meter hohen Alexandersäule. Die Säule wurde 1832 zum 20. Jahrestag des Sieges über Napoleon errichtet. Die Säule hat keine Verankerung, sondern steht durch ihr Eigengewicht stabil.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Das Generalstabsgebäude mit seinem doppelten Triumphbogen am Schlossplatz.

Das Generalstabsgebäude mit seinem doppelten Triumphbogen am Schlossplatz. - SNA
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Das Generalstabsgebäude mit seinem doppelten Triumphbogen am Schlossplatz.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Diese Fußgängerzone führ durch den doppelten Triumphbogen des Generalstabsgeäudes direkt auf den Schlossplatz.

Diese Fußgängerzone führ durch den doppelten Triumphbogen des Generalstabsgeäudes direkt auf den Schlossplatz. - SNA
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Diese Fußgängerzone führ durch den doppelten Triumphbogen des Generalstabsgeäudes direkt auf den Schlossplatz.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Das 1782 errichte Denkmal für Peter I. ist als „Eherner Reiter“ bekannt.

Das 1782 errichte Denkmal für Peter I. ist als „Eherner Reiter“ bekannt. - SNA
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Das 1782 errichte Denkmal für Peter I. ist als „Eherner Reiter“ bekannt.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Die Kunstkammer gilt als ältestes russisches Museum.

Die Kunstkammer gilt als ältestes russisches Museum. - SNA
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Die Kunstkammer gilt als ältestes russisches Museum.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Die aufgezogene Schlossbrücke über die Newa. Das Foto ist kurz nach Mitternacht während der berümten „Weißen Nächte“ von Sankt-Petersburg entstanden. Die Zugbrücken der Stadt werden während der Schifffahrtssaison nur nachts für jeweils einige Stunden aufgezogen.

Die aufgezogene Schlossbrücke über die Newa. Das Foto ist kurz nach Mitternacht während der berümten „Weißen Nächte“ von Sankt-Petersburg entstanden. Die Zugbrücken der Stadt werden während der Schifffahrtssaison nur nachts für jeweils einige Stunden aufgezogen. - SNA
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Die aufgezogene Schlossbrücke über die Newa. Das Foto ist kurz nach Mitternacht während der berümten „Weißen Nächte“ von Sankt-Petersburg entstanden. Die Zugbrücken der Stadt werden während der Schifffahrtssaison nur nachts für jeweils einige Stunden aufgezogen.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Einmal im Jahr kann nachts die Brigg „Rossia“ unter der Bezeichnung „Purpurrote Segel“ auf der Newa bewundert werden. Das Segelschiff bildet den Höhepunkt des jährlichen Schulabgängerfestes von Sankt-Petersburg. Im Juni des vergangenen Jahres versammelten sich hier etwa 64.000 Schulabgänger des Jahrgangs 2022.

Einmal im Jahr kann nachts die Brigg „Rossia“ unter der Bezeichnung „Purpurrote Segel“ auf der Newa bewundert werden. Das Segelschiff bildet den Höhepunkt des jährlichen Schulabgängerfestes von Sankt-Petersburg. Im Juni des vergangenen Jahres versammelten sich hier etwa 64.000 Schulabgänger des Jahrgangs 2022. - SNA
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Einmal im Jahr kann nachts die Brigg „Rossia“ unter der Bezeichnung „Purpurrote Segel“ auf der Newa bewundert werden. Das Segelschiff bildet den Höhepunkt des jährlichen Schulabgängerfestes von Sankt-Petersburg. Im Juni des vergangenen Jahres versammelten sich hier etwa 64.000 Schulabgänger des Jahrgangs 2022.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Blick vom Winterpalast auf die gegenüberliegende Peter-und-Paul-Festung, die den Ursprung der Stadt bildet und ganz am Anfang des 18. Jahrhunderts entstand.

Blick vom Winterpalast auf die gegenüberliegende Peter-und-Paul-Festung, die den Ursprung der Stadt bildet und ganz am Anfang des 18. Jahrhunderts entstand. - SNA
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Blick vom Winterpalast auf die gegenüberliegende Peter-und-Paul-Festung, die den Ursprung der Stadt bildet und ganz am Anfang des 18. Jahrhunderts entstand.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Blick auf den Gribojedow-Kanal mit der Auferstehungskathedrale. Gebaut wurde sie von 1883 bis 1907. Es ist die einzige Kirche mit den typischen russischen Zwiebeltürmen von Sankt-Petersburg, denn Peter I. hatte seinerzeit Zwiebeltürme beim Bau der Stadt strikt verboten.

Blick auf den Gribojedow-Kanal mit der Auferstehungskathedrale. Gebaut wurde sie von 1883 bis 1907. Es ist die einzige Kirche mit den typischen russischen Zwiebeltürmen von Sankt-Petersburg, denn Peter I. hatte seinerzeit Zwiebeltürme beim Bau der Stadt strikt verboten. - SNA
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Blick auf den Gribojedow-Kanal mit der Auferstehungskathedrale. Gebaut wurde sie von 1883 bis 1907. Es ist die einzige Kirche mit den typischen russischen Zwiebeltürmen von Sankt-Petersburg, denn Peter I. hatte seinerzeit Zwiebeltürme beim Bau der Stadt strikt verboten.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Die Auferstehungskathedrale. Im Zweiten Weltkrieg war in der goldenen Hauptkuppel eine deutsche Bombe eingeschlagen, glücklicherweise aber nicht explodiert. Die Bombe wurde erst 1961 gefunden und entschärft.

Die Auferstehungskathedrale. Im Zweiten Weltkrieg war in der goldenen Hauptkuppel eine deutsche Bombe eingeschlagen, glücklicherweise aber nicht explodiert. Die Bombe wurde erst 1961 gefunden und entschärft. - SNA
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Die Auferstehungskathedrale. Im Zweiten Weltkrieg war in der goldenen Hauptkuppel eine deutsche Bombe eingeschlagen, glücklicherweise aber nicht explodiert. Die Bombe wurde erst 1961 gefunden und entschärft.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Die von 1818 bis 1858 errichtete Isaakskathedrale ist mit einer Länge von 111 Metern, einer Breite von 97 Metern und einer Höhe von 101,5 Metern der größte Kirchenbau der Stadt.

Die von 1818 bis 1858 errichtete Isaakskathedrale ist mit einer Länge von 111 Metern, einer Breite von 97 Metern und einer Höhe von 101,5 Metern der größte Kirchenbau der Stadt. - SNA
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Die von 1818 bis 1858 errichtete Isaakskathedrale ist mit einer Länge von 111 Metern, einer Breite von 97 Metern und einer Höhe von 101,5 Metern der größte Kirchenbau der Stadt.

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Innnenansicht der Isaakskathedrale.

Innnenansicht der Isaakskathedrale. - SNA
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Innnenansicht der Isaakskathedrale.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Innenansicht der Kuppel der Isaakskathedrale.

Innenansicht der Kuppel der Isaakskathedrale. - SNA
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Innenansicht der Kuppel der Isaakskathedrale.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Das berühmte Delikatessengeschäft „Jelisejewski“ am Newski Prospekt, der Hauptstraße von Sankt-Petersburg. Das um 1900 entstandene Geschäft ist bis heute in seinem ursprünglichen Aussehen erhalten geblieben. In dem großen Gebäude gibt es auch einen Theatersaal.

Das berühmte Delikatessengeschäft „Jelisejewski“ am Newski Prospekt, der Hauptstraße von Sankt-Petersburg. Das um 1900 entstandene Geschäft ist bis heute in seinem ursprünglichen Aussehen erhalten geblieben. In dem großen Gebäude gibt es auch einen Theatersaal. - SNA
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Das berühmte Delikatessengeschäft „Jelisejewski“ am Newski Prospekt, der Hauptstraße von Sankt-Petersburg. Das um 1900 entstandene Geschäft ist bis heute in seinem ursprünglichen Aussehen erhalten geblieben. In dem großen Gebäude gibt es auch einen Theatersaal.

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Innenansicht des „Jelisejewski“.

Innenansicht des „Jelisejewski“. - SNA
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Innenansicht des „Jelisejewski“.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Das Singerhaus am Newski Prospekt. Das Jugendstilgebäude wurde 1904 im Auftrag des US-amerikanischen Nähmaschinenherstellers The Singer Company errichtet. Singer-Nähmaschinen waren schon im Russischen Reich gefragt.

Das Singerhaus am Newski Prospekt. Das Jugendstilgebäude wurde 1904 im Auftrag des US-amerikanischen Nähmaschinenherstellers The Singer Company errichtet. Singer-Nähmaschinen waren schon im Russischen Reich gefragt. - SNA
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Das Singerhaus am Newski Prospekt. Das Jugendstilgebäude wurde 1904 im Auftrag des US-amerikanischen Nähmaschinenherstellers The Singer Company errichtet. Singer-Nähmaschinen waren schon im Russischen Reich gefragt.

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Die von 1801 bis 1811 gebaute Kasaner Kathedrale steht ebenfalls am Newski Prospekt.

Die von 1801 bis 1811 gebaute Kasaner Kathedrale steht ebenfalls am Newski Prospekt. - SNA
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Die von 1801 bis 1811 gebaute Kasaner Kathedrale steht ebenfalls am Newski Prospekt.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Der Fluss Moika gleicht einem der vielen Kanäle von Sankt Petersburg und zieht sich durch das Zentrum der Stadt.

Der Fluss Moika gleicht einem der vielen Kanäle von Sankt Petersburg und zieht sich durch das Zentrum der Stadt. - SNA
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Der Fluss Moika gleicht einem der vielen Kanäle von Sankt Petersburg und zieht sich durch das Zentrum der Stadt.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Blick von einem Hausdach auf das größte Kaufhaus von Sankt-Petersburg „Gostiny dwor“ (auf Deutsch: Gasthof) am Newski Prospekt. Das von 1761 bis 1785 entstandene Warenhaus hat eine Fassadenlänge von mehr als einem Kilometer.

Blick von einem Hausdach auf das größte Kaufhaus von Sankt-Petersburg „Gostiny dwor“ (auf Deutsch: Gasthof) am Newski Prospekt. Das von 1761 bis 1785 entstandene Warenhaus hat eine Fassadenlänge von mehr als einem Kilometer. - SNA
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Blick von einem Hausdach auf das größte Kaufhaus von Sankt-Petersburg „Gostiny dwor“ (auf Deutsch: Gasthof) am Newski Prospekt. Das von 1761 bis 1785 entstandene Warenhaus hat eine Fassadenlänge von mehr als einem Kilometer.

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Der legendäre Panzerkreuzer Aurora, der nach verschiedenen Angaben mit einem Schuss 1917 die Oktoberrevolution eingeleitet haben soll. Das Panzerschiff wurde 1903 in der russischen Ostseeflotte der Kriegsmarine in Dienst gestellt.

Der legendäre Panzerkreuzer Aurora, der nach verschiedenen Angaben mit einem Schuss 1917 die Oktoberrevolution eingeleitet haben soll. Das Panzerschiff wurde 1903 in der russischen Ostseeflotte der Kriegsmarine in Dienst gestellt. - SNA
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Der legendäre Panzerkreuzer Aurora, der nach verschiedenen Angaben mit einem Schuss 1917 die Oktoberrevolution eingeleitet haben soll. Das Panzerschiff wurde 1903 in der russischen Ostseeflotte der Kriegsmarine in Dienst gestellt.

© SNA / Hans-Georg Schnaak

Das auch als Gazprom-Turm bekannte Lakhta Center in Sankt-Petersburg ist mit 462 Metern Höhe das aktuell höchste Gebäude Europas.

Das auch als Gazprom-Turm bekannte Lakhta Center in Sankt-Petersburg ist mit 462 Metern Höhe das aktuell höchste Gebäude Europas. - SNA
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Das auch als Gazprom-Turm bekannte Lakhta Center in Sankt-Petersburg ist mit 462 Metern Höhe das aktuell höchste Gebäude Europas.

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