Russlands Außenamt hält Frankreichs Panzerlieferungen für provokativ und unüberlegt

© SNA / Pressedienst des Außenministeriums RusslandsSprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto)
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 12.01.2023
Die Entscheidung Frankreichs, neue militärische Ausrüstung an die Ukraine zu liefern, ist ein unüberlegter Schritt, der zu einer weiteren Eskalation führen werde, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.
Französische Waffen würden bereits gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt.
„Mit ihrer provokativen Entscheidung, dem Kiewer Regime selbst gebaute Radpanzer zu übergeben, öffnen die Franzosen die Büchse der Pandora noch weiter und mischen sich stärker in den Konflikt ein.“
Der von Paris verfolgte Kurs, die Ukraine rücksichtslos mit Waffen vollzupumpen, habe den Zynismus und die Doppelzüngigkeit Pariser Erklärungen entlarvt.
Anfang Januar hatte der französische Staatschef Emmanuel Macron seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenski die Lieferung von leichten Kampfpanzern zugesagt. Bei dem Panzer soll es sich um den Spähpanzer AMX-10 RC handeln. Der Radpanzer mit Kanone wird vor allem zur Aufklärung eingesetzt.
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