Deutsche E-Auto-Hersteller zunehmend unter Druck – Analyse

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Auto (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.01.2023
Die deutschen Anbieter von Elektroautos geraten einer Branchenanalyse zufolge im internationalen Vergleich weiter unter Druck - vor allem durch die neue Konkurrenz auch günstigerer Modelle aus China.
„Im Unterschied zu Tesla und chinesischen Herstellern haben sie stärker mit Versorgungsengpässen und dem grundsätzlichen Markthochlauf zu kämpfen“, schrieb Experte Stefan Bratzel in einer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Center of Automotive Management (CAM) in Bergisch Gladbach.
Bei den weltweiten Gesamtverkäufen von Elektrofahrzeugen hätten zuletzt auch andere die Nase vorn behalten. So habe Tesla mit mehr als 1,3 Millionen ausgelieferten E-Autos 2022 weiter deutlich in Führung gelegen, vor den beiden chinesischen Anbietern BYD und SAIC. Die Deutschen zusammen hätten gerade einmal etwas mehr reine Stromer verkauft (921.000) als BYD allein (911.000). Die VW-Gruppe landete in dieser Aufstellung in Summe auf Platz vier, BMW auf Rang sieben.
„Die Lage der deutschen Automobilhersteller ist höchst angespannt“, hieß es zusammenfassend in dem Papier. „Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz steigern zwar allesamt ihre Elektro-Auslieferungen, können jedoch bei weitem nicht mit dem Tempo der Spitzengruppe um Tesla und BYD mithalten.“ Laut Bratzel sind eine Erweiterung des Modellangebots und technische Innovationen nötig, „um ihre höheren Preise zu rechtfertigen und langfristig erfolgreich zu bleiben.“
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