USA können Ukraine-Konflikt beenden - Ungarns Premier

© SNA / Stringer / Zugriff auf das MedienarchivUngarischer Ministerpräsident Viktor Orban
Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban - SNA, 1920, 24.12.2022
Die Ukraine-Krise wird sich aus Sicht des ungarischen Ministerpräsidenten, Viktor Orban, fortsetzen, solange die USA das Kiewer Regime mit Geld und Waffen unterstützen.
Es bestehe die reale Gefahr, dass sich der Ukraine-Konflikt über Jahrzehnte hinziehen könne. Dennoch sei Washington für die Eskalation verantwortlich.
„Die Ukraine kann nur kämpfen, solange die USA sie mit Geld und Waffen unterstützen. Wenn die Amerikaner Frieden wollen, wird es Frieden geben“, sagte Orban gegenüber der Zeitung „Magyar Nemzet“.
Ungarn gehe in der Krise ausschließlich von eigenen Interessen aus, zu denen trotz der Vorwürfe aus Brüssel kein Bruch des Dialogs mit Russland gehöre.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (Archivbild) - SNA, 1920, 08.09.2022
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„Es liegt nicht in unserem Interesse, alle unsere Wirtschaftsbeziehungen zu Russland abzubrechen. Wir betrachten diese Fragen durch das ungarische Prisma und nicht durch das anderer Länder", merkte er an.
Zuvor hatte die EU-Kommission beschlossen, 22 Milliarden Euro, die Ungarn aus dem so genannten europäischen Kohäsionsfonds erhalten sollte, zu blockieren. Die Programme, für die Ungarn diese Gelder ausgeben wollte, umfassten die Bildung für Kinder aus Problemfamilien, die Modernisierung des Eisenbahnverkehrs, den Zugang zu Breitbandübertragung und die Unterstützung von Regionen, die durch die Schließung von Kohlekraftwerken betroffen waren.
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