Entscheidung über Preisdeckel für russisches Gas aus Schwäche getroffen - Medwedew

© SNA / Alexej Witwizki / Zugriff auf das MedienarchivVerdichterstation Sayda (Deutschland) an der Pipeline Gazela, über die russisches Gas weiter nach Tschechien gepumpt wird (Archivbild)
Verdichterstation Sayda (Deutschland) an der Pipeline Gazela, über die russisches Gas weiter nach Tschechien gepumpt wird (Archivbild) - SNA, 1920, 23.12.2022
Die EU hat laut dem Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, die Entscheidung über die Einführung des Preisdeckels für russisches Gas aus der Schwäche getroffen, die Situation zu beeinflussen.
Erstens sei dieser Schritt auf den Hass gegenüber Russland und nicht auf die wirtschaftliche Logik zurückzuführen.
„Zweitens wurde sie aus der Schwäche getroffen, die Situation zu beeinflussen. Einfach nach dem Prinzip ‚tun wir einfach etwas‘. Gerade deswegen ist die Obergrenze auf einem Niveau festgelegt, das noch vor ein paar Jahren für absolut alle Teilnehmer des Gasmarktes überraschend erschienen wäre, einschließlich derer, die am Spot handeln“, schrieb er in seinem Telegram-Kanal.
ein Portemonnaie - SNA, 1920, 29.09.2022
Preis des Gaspreisdeckels: Gas-Expertenkommission rechnet mit bis 24 Milliarden Euro
Am Montag hatten sich die Energieminister der EU-Staaten auf die Schaffung eines Mechanismus zur Korrektur des Gasmarktes geeinigt. Er wird in Gang gebracht, wenn der Preis für ein monatliches TTF-Future die Marke von 180 Euro pro Megawattstunde drei Tage lang übersteigt und gleichzeitig seine Differenz gegenüber dem Preis für Flüssiggas auf den Weltmärkten mehr als 35 Euro beträgt. Der Mechanismus tritt am 15. Februar in Kraft.
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