„Es ist der Mix aus den verschiedenen Preissteigerungen“: Winzer wegen hoher Preise besorgt

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Wein (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.12.2022
Der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann, geht davon aus, dass die Winzer künftig aus Spargründen nicht mehr alle Rebflächen bestellen werden.
Die Gründe dafür sind Glasmangel, höhere Strompreise und keine Fachkräfte. Das Risiko einer lückenhafteren Kulturlandschaft bestehe, so Steinmann.
„Es kann sein, dass nicht jeder Weinberg, der angelegt ist, bewirtschaftet wird.“
Es fehlten überall Kellermeister, Betriebsleiter, Schlepperfahrer. Flaschen, Kartonagen, Etiketten, Düngemittel, Diesel für die Schlepper, Flaschen – alles sei erheblich teurer geworden. Man rechne damit, dass infolge der Preiserhöhungen auch der Wein etwa zehn Prozent teurer werden könnte.
Franken ist mit 99 Prozent und einer Anbaufläche von mehr als 6400 Hektar das wichtigste Weinanbaugebiet in Bayern. Bestockt sind derzeit etwa 6000 Hektar. Die Zahl der Winzer beträgt rund 2400 Menschen.
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