IWF: Deutschland hat „zweifelsohne große, aktuelle Probleme“

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Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.12.2022
In einem Interview für das Magazin „Spiegel“ hat der Direktor der Europaabteilung des Internationalen Währungsfonds, Alfred Kammer, gesagt, dass er erhebliche Probleme am Standort Deutschland sehe.
Die Bundesrepublik sei überall zurückgefallen, sei es Energie, Infrastruktur, Fachkräfte oder Digitalisierung. Das koste Produktivität und Wachstum, und das mache ein großes staatliches Investitionsprogramm notwendig. Schwerpunkte seien der Breitbandausbau, eine digitale Verwaltung und mehr Energiesouveränität.
Auch die Finanzierung von funktionierenden Schnellzugverbindungen, Autobahnen und Häfen käme dazu. Ebenso wichtig sei ein Bildungsprogramm, um den Menschen zu ermöglichen, schneller von einem Beruf in den anderen zu wechseln.
Die aktuelle Krise müsse „der Weckruf für eine neue, grüne Wirtschaft in Deutschland sein“.
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