Chef des Kinderschutzbundes: Hohe Inflation trifft ärmere Familien besonders hart

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Puppe (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.12.2022
Der Präsident des Kinderschutzbundes Heinz Hilgers hat in einem Interview für die „Stuttgarter Zeitung“ vor wachsender Kinderarmut gewarnt. Diese habe sich seit Jahren bereits verschärft.
Die Inflation treffe Familien, die nur wenig Geld zur Verfügung hätten, besonders hart. Die Kinderarmut werde im kommenden Jahr noch einmal deutlich zunehmen.
Laut Hilgers ist es absehbar, dass Familien mit Kindern im kommenden Jahr mit den Regelsätzen im Bürgergeld nicht hinkommen würden.
„Wenn die Politik sich schon nicht zu höheren Regelsätzen durchringen kann, muss sie schnell zusätzliche Hilfen für Familien in der Grundsicherung und mit geringen Einkommen beschließen“, forderte der Kinderschützer.
Es sei „glasklar“, dass im kommenden Jahr Sofortzuschläge für Kinder notwendig seien.
„Die Politik darf die Familien in der Not nicht hängen lassen.“
Angesichts der Inflation müsse der Mindestlohn auf 13 oder besser auf 14 Euro steigen.
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