Moskau schließt Möglichkeit russischer Einmischung in Umsturzvorbereitung in Deutschland aus

© SNA / Evgeni Biyatov / Zugriff auf das MedienarchivDer Moskauer Kreml und das Hauptgebäude des Außenministeriums
Der Moskauer Kreml und das Hauptgebäude des Außenministeriums  - SNA, 1920, 07.12.2022
Nach der bundesweiten Razzia gegen eine Gruppe von Rechtsextremen, die einen Staatsstreich in Deutschland geplant haben sollen, hat der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, eine mögliche Einmischung Russlands in die vermutliche Vorbereitung des Umsturzes zurückgewiesen.
„Dies ist eher ein internes Problem der Bundesrepublik Deutschland, und sie sagen selbst, dass von einer russischen Einmischung nicht die Rede sein kann“, sagte er am Mittwoch.
„Daher haben wir hier erst aus Medienberichten davon erfahren, wir haben dazu nichts zu sagen.“
Bei einer Razzia am Mittwochmorgen hat sie Bundesanwaltschaft 25 Menschen aus der sogenannten Reichsbürgerszene festnehmen lassen. 22 davon sollen Mitglieder einer terroristischen Vereinigung sein, die es sich zum Ziel gesetzt hat, „die bestehende staatliche Ordnung in Deutschland zu überwinden und durch eine eigene, bereits in Grundzügen ausgearbeitete Staatsform zu ersetzen“. Drei weitere Festgenommene gelten als Unterstützer.
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.10.2022
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Rund 3000 Beamte sollen dabei in elf Bundesländern im Einsatz gewesen sein. Die Behörde berichtete zudem von Durchsuchungsmaßnahmen in mehr als 130 Objekten. Die Maßnahmen sollen sich auch gegen weitere 27 Beschuldigte richten.
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