Kosten für Corona-Warn-App steigen weiter an

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Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.12.2022
Die Kosten für die Corona-Warn-App steigen weiter an: Das zuständige Bundesgesundheitsministerium teilte gegenüber der „Welt am Sonntag“ mit, dass die 50 Millionen Euro, die für 2022 prognostiziert worden waren, nicht ausreichten.
Für „den Betrieb und die Weiterentwicklung“ der App fielen in diesem Jahr „voraussichtlich Kosten in Höhe von 73 Millionen Euro“ an, zitierte das Blatt am Samstag einen Ministeriumssprecher.

Verträge für Corona-Warn-App bis 31. Mai 2023 verlängert

Aufgrund der „nach wie vor dynamischen Pandemielage und des möglichen Anstiegs der Fallzahlen in den Wintermonaten“ sei beschlossen worden, die App weiter zu betreiben, erklärte das Gesundheitsministerium demnach. Die „dafür maßgeblichen Verträge“ würden nach Angaben des Ministeriums bis zum 31. Mai 2023 verlängert. Im Haushaltsjahr 2023 würden für die Fortführung der Corona-Warn-App Mittel in Höhe von rund 23 Millionen Euro benötigt.
Die App wurde im Juni 2020 eingeführt, vor allem um Infektionsketten besser nachverfolgen und schneller unterbrechen zu können. Schon bis Jahresbeginn 2022 hatte die App mehr als 130 Millionen Euro gekostet.
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