Russlands Auslandsgeheimdienst: Polen intensiviert Vorbereitung für Annexion von Westukraine

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Polnische Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.11.2022
Die polnische Staatsführung hat nach Angaben des Chefs des russischen Nachrichtendienstes SWR, Sergej Naryschkin, Vorbereitungen für die Annexion der westukrainischen Gebiete intensiviert.
Dazu sollen die Gebiete Lwow, Iwano-Frankowsk und ein wesentlicher Teil des Gebietes Ternopol gehören.
Die polnische Führung befürchte, dass Nato-Partner in den kommenden Wintermonaten versuchen würden, mit Moskau zum Thema Ukraine-Konflikt zu verhandeln und bestimmte Vereinbarungen zu erzielen, sagte er.
Der russische Auslandsgeheimdienst SWR verfüge über Informationen, dass Polens Präsident Duda zuständige Behörden angewiesen habe, möglichst schnell eine offizielle Begründung für die polnischen Ansprüche auf westukrainische Gebiete vorzubereiten. Diese Ansprüche sollten als „Initiative von unten“ dargestellt werden. Ausgangspunkt der betreffenden Archivrecherche sei das Massaker in Wolhynien 1943, bei dem ukrainische Nationalisten Zehntausende polnische Zivilisten getötet hatten.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow  - SNA, 1920, 19.11.2022
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Zu diesem Zweck plane die polnische Regierung, Referenden über einen möglichen Beitritt zu Polen in den entsprechenden ukrainischen Gebieten abzuhalten.
Als eine Art „Versuchsballon“ haben polnische Geheimdienste bereits Informationen über die angebliche Vorbereitung einer Volksabstimmung im Gebiet Lwow an ukrainische Medien weitergeleitet. Nun sollten die Reaktionen prominenter regionaler Akteure und einfacher Bürger beobachtet und analysiert werden, teilte Naryschkin mit.
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