Trotz Krisenzeiten: Luxushandel erlebt Aufwind

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Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.11.2022
Die hohen Preise zwingen viele Menschen den Gürtel enger zu schnallen, doch in vielen Geschäften wie Dior, Cartier oder Louis Vuitton ist die Krise vorbeigegangen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Sonntag.
Insgesamt würden in diesem Jahr etwa 353 Milliarden Euro für persönliche Luxusgüter ausgegeben, prognostizierten die Experten.
So meldete das französische Luxusimperium LVMH, zu dem Modeikonen wie Dior und Champagnermarken wie Veuve Clicquot sowie Edel-Weingüter wie das Chateau Cheval Blanc gehören, für die ersten neun Monate dieses Jahres ein Umsatzwachstum von 28 Prozent auf 56,6 Milliarden Euro.
Der französische Luxusgruppe Kering wuchs mit Marken wie Gucci, Saint Laurent und Bottega Veneta in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 23 Prozent und erzielte einen Umsatz von 5,1 Milliarden Euro.
Laut Experten wird es auch im nächsten Jahr für Luxushersteller aufwärts gehen, nicht zuletzt wegen der gestiegenen Begeisterung für Luxus in den jüngeren Generationen. „Luxusprodukte sind für viele Menschen heute ein Mittel zur Selbstdarstellung. Darauf werden sie auch in der Rezession nicht verzichten wollen“, so ein Branchenkenner.
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