Feinstaub: Fast 240.000 vorzeitige Todesfälle in Europa

CC BY 2.0 / Simone Ramella / Flickr / Abgasen von einem Auto (Symbolfoto)
Abgasen von einem Auto (Symbolfoto) - SNA, 1920, 24.11.2022
Obwohl die Luftqualität in Europa zwar besser wird, fallen trotzdem jährlich weiterhin Hunderttausende Menschen der Belastung durch Feinstaub und andere Schadstoffe zum Opfer.
Nach Schätzungen der EU-Umweltagentur (EEA) sind im Jahr 2020 rund 238.000 Menschen an den Folgen der Feinstaubbelastung in den 27 EU-Ländern gestorben, unter ihnen 28.900 in Deutschland.
Neben Feinstaub ist auch die Belastung mit Stickstoffdioxid und Ozon problematisch. Laut EEA gab es im Jahr 2020 rund 49.000 Tote durch Stickstoffdioxid, das vor allem von Autos, Lastwagen und Wärmekraftwerken ausgestoßen wird. Rund 24.000 Menschen starben demnach vorzeitig an den Folgen des Ozons in der Luft.
Beinahe alle in Städten lebende Europäer seien einer Luftbelastung ausgesetzt, die über die empfohlenen Werte der Weltgesundheitsorganisation hinausgehe, urteilte die Agentur.
Die EU hat sich in ihrem Null-Schadstoff-Aktionsplan das Ziel gesetzt, die Zahl der vorzeitigen Todesfälle durch die Belastung mit Feinstaub bis 2030 um mehr als 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005 zu senken.
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