Landesweite Razzien gegen illegale Waffenhersteller: FSB beschlagnahmt mehr als 300 Waffen

© Foto : FSB / Zugriff auf das MedienarchivBei FSB-Razzien beschlagnahmte Waffen
Bei FSB-Razzien beschlagnahmte Waffen  - SNA, 1920, 22.11.2022
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben unter Mitwirkung des Innenministeriums und der Nationalgarde illegale Aktivitäten von insgesamt 68 Bürgern in 31 russischen Subjekten der Föderation unterbunden, die Waffen hergestellt, verkauft sowie Zivilwaffen in Kampfwaffen umgebaut haben sollen.
Im Oktober wurden demnach die Wohnungen von illegalen Waffenherstellern und -händlern in 28 russischen Regionen durchsucht. Betroffen sind Moskau, St. Petersburg, Sewastopol sowie Regionen und Gebiete in Sibirien, Zentral-, Nord-, Nordwest- und Südrussland, unter anderem im Nordkaukasus.
Bei den Durchsuchungen wurden 304 Feuerwaffen aus russischer und ausländischer Produktion sichergestellt, unter anderem eine Panzerbüchse, drei Maschinengewehre, 22 Sturmgewehre, 14 Maschinenpistolen, 114 Gewehre, Karabiner und Flinten, 150 Pistolen sowie ein 50-mm-Minenwerfer.
Außerdem wurden 83 Artilleriegeschosse und Minen, 51 Handgranaten, 15 Granatenzünder, mehr als 18,4 Kilo Sprengstoff, über 15.250 Patronen verschiedener Kaliber, 63 Ersatzteile für Feuerwaffen, eine Zündmaschine und sieben Blankwaffen beschlagnahmt.
FSB verhindert in Südrussland Terroranschlag  - SNA, 1920, 28.10.2022
FSB verhindert Terroranschlag in Südrussland
Dabei handelt es sich sowohl um Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg als auch um moderne Waffen.
Die Tätigkeit von 31 illegalen Werkstätten zur Verbesserung von Waffen und zur Munitionsherstellung wurde somit eingestellt.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала