Russlands Vizepremier kommentiert Bachs Rede beim G20-Gipfel

© SNA / Grigori Sysojew / Zugriff auf das MedienarchivDas Eiskunstlauf-Team des Russischen Olympischen Komitees gewinnt Olympia-Gold
Das Eiskunstlauf-Team des Russischen Olympischen Komitees gewinnt Olympia-Gold - SNA, 1920, 16.11.2022
Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, hat am Dienstag eine Rede vor den Regierungschefs auf dem G20-Gipfel auf der Ferieninsel Bali gehalten. Seine Rede ist in Russland auf viel Kritik gestoßen.
„Die Erklärung des IOC-Präsidenten Thomas Bach während des G20-Treffens, dass der internationale Sport kein Instrument zur Erreichung politischer Ziele werden sollte, ist alles andere als aufrichtig“, kommentierte der stellvertretende russische Ministerpräsident für Tourismus, Sport, Kultur und Kommunikation, Dmitri Tschernyschenko, am Mittwoch.
„Bachs Auftritt beim G20-Gipfel ist nicht mehr als eine Fassade, ein Versuch, laufende und eindeutig politisch motivierte Aktionen des IOC zu verschleiern. Das Fehlen von konkreten IOC-Vorschlägen, um die Anwendung dieser Forderung während des G20-Treffens sicherzustellen, ist ein direkter Beweis dafür“, fügte der Minister hinzu.
„In weniger als einem Jahr wurden dank Bach und anderen Funktionären russische Athleten von allen möglichen internationalen Wettkämpfen suspendiert, und paralympische Athleten durften nicht an den Spielen in Peking teilnehmen, als die meisten von ihnen bereits zum Training in China angekommen waren. Diese Rhetorik von Bach ist keine Epiphanie“, sagte Tschernyschenko.
Als Folge von Bachs anhaltender Lobbyarbeit „hinter den Kulissen“, so der Vize-Premierminister, ändern internationale Verbände ihre Satzungen und schaffen Präzedenzfälle für den späteren Ausschluss russischer Sportverbände aus ihren Reihen.
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