Wird Fleischkrise nach Energiekrise folgen? Tierhalter schlagen Alarm

CC0 / Pixabay / Free-Photos / Vitrine mit Fleisch (Symbolbild)
Vitrine mit Fleisch (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.11.2022
Immer mehr Tierhalter sehen sich gezwungen, ihre Produktion zurückzufahren, manche müssen ganz schließen, da sie mit weiter steigenden Energiekosten zu kämpfen haben, berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk am Mittwoch.
Die Probleme betreffen vor allem die Schweinemast. Es gebe zu wenige regionale Tierhalter, sagt Juliane Streubel vom sächsischen Bauernverband. Der Verband der Fleischwirtschaft rechnet in den nächsten Monaten damit, dass die Preise für Fleisch und Wurstwaren um 20 bis 40 Prozent steigen. Besonders knapp könnte laut dem Verbandsvorstand Hubert Kelliger Schweinefleisch werden.
„Ausschlaggebend ist da nicht nur die Energiekrise, sondern insgesamt eine tiefe Verunsicherung in der Landwirtschaft."
Die Landwirte brauchen laut Kelliger seit langem dringende Unterstützung:
„Unterstützung wäre, dass man ihnen sagt, wie sollen wir jetzt investieren, wie groß sollen die Ställe sein, wie groß sollen die Buchten sein und wie soll das finanziert werden.“
Bevor das aus der Politik nicht klar vorgegeben würde, würden Schweinebauern keine weiteren Ställe bauen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала