„Kein weiter so“: 12 Prozent der Unternehmen bundesweit denken über Entlassungen nach

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Homeoffice (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.11.2022
Laut einer Sonderbefragung der DZ Bank unter mehr als 1000 Geschäftsführern und Entscheidern haben sie mit den stark gestiegenen Preisen und mit einer möglicherweise drohenden Energieknappheit zu kämpfen.
Jeder vierte Mittelständler steht nun vor einer Umstrukturierung des Unternehmens. 17 Prozent rechnen mit einer Veränderung des Geschäftsmodells und 16 Prozent mit einer Schließung einzelner Geschäftsbereiche. Ein trauriger Spitzenreiter ist dabei das Ernährungsgewerbe, wo jeder Dritte mit Anpassungen rechnet.
Auffällig ist, dass die ostdeutschen Bundesländer tendenziell eher zu Entlassungen gezwungen sind – dort planen 17 Prozent der Unternehmen Entlassungen – als westdeutsche (10 Prozent).
Um Entlassungen zu umgehen, plant jedes fünfte Unternehmen, seine Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Home Office ist auch bei jedem Fünften eine Option, wobei ostdeutsche Mittelständler eher auf Kurzarbeit setzen, während ihre Kollegen aus den westdeutschen Bundesländern die Home Office-Variante favorisieren.
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