Bundestag beschließt Wohngeldreform

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Lohn (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.11.2022
Der Bundestag hat am Donnerstag umfassende Änderungen beim Wohngeld beschlossen. Ab 1. Januar 2023 sollen nun Geringverdiener angesichts steigender Energiepreise mit einem staatlichen Mietzuschuss von höheren Wohnkosten entlastet werden.
Das Wohngeld soll außerdem um durchschnittlich 190 Euro im Monat aufgestockt werden. Der Bundesrat muss der Neuregelung noch zustimmen.
„Ich freue mich, dass der Bundestag die große Reform zum Wohngeld beschlossen hat“, twitterte Bundeskanzler Olaf Scholz. „Damit helfen wir besonders allen mit kleinen Einkommen durch die schwere Zeit.“
Im Schnitt sollen Wohngeld-Haushalte künftig monatlich rund 370 Euro bekommen. Außerdem soll sich der Kreis der Empfänger deutlich von bisher 600.000 auf 1,4 Millionen Menschen vergrößern.
„Bürgergeld und Wohngeld gehen Hand in Hand. Zusammen ist es ein sozialpolitischer Meilenstein“, warb SPD-Politiker Brian Nickholz für die Reform.
Die Opposition kritisierte die Reform. „Das wird den Menschen nicht helfen, weil es schlecht gemacht ist und zu spät kommt“, sagte etwa der CDU-Bauexperte Jan-Marco Luczak.
Gasherd - SNA, 1920, 01.11.2022
Bundesregierung legt Eckpunkte zur Entlastung vor
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