„Prorussische Verschwörungserzählungen“ in Deutschland finden immer mehr Befürworter – Umfrage

© SNA / Wladimir TrefilowEine russische und eine deutsche Flagge
Eine russische und eine deutsche Flagge - SNA, 1920, 03.11.2022
In den vergangenen Monaten ist die Zustimmung zu „propagandistischen“ Aussagen über den Ukraine-Konflikt deutlich gestiegen, geht aus einer repräsentativen Umfrage des Centers für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) hervor, an der 2.228 Menschen teilnahmen.
18 Prozent der Befragten stimmten demnach der Aussage zu, dass der russische Präsident Wladimir Putin gegen eine globale Elite vorgehe, die im Hintergrund die Fäden ziehe. 12 Prozent glauben, die Ukraine habe mit den USA geheime Biolabore zur Herstellung von Biowaffen betrieben.
14 Prozent plädieren dafür, dass die Ukraine historisch keinen eigenen Gebietsanspruch habe und Teil Russlands sei. Etwa neun Prozent halten den Ukraine-Konflikt für notwendig, „um dort die faschistische Regierung zu beseitigen“.
Dabei gebe es wesentliche Unterschiede in der Bewertung zwischen Ost- und Westdeutschland. In Ostdeutschland stimmte jeder Dritte der Aussage zu, die Nato habe Russland so lange provoziert, dass Russland in den Krieg ziehen musste. In Westdeutschland lag diese Zahl bei 16 Prozent. Besonders hohe Zustimmungswerte erhielten „verschwörungsideologische“ Aussagen von Wählern der AfD.
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