Wenn Sparsamkeit beim Duschen gefährlich wird: Gesundheitsamt warnt vor Legionellen im Wasser

CC0 / ivabalk / Pixabay / Händewaschen (Symbolbild)
Händewaschen (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.11.2022
Infolge der Energiekrise suchen viele Menschen nach Möglichkeiten auch bei der Warmwassertemperatur in Wohngebäuden zu sparen, berichtet der Mitteldeutsche Rundfunk mit Verweis auf die Gesundheitsämter am Mittwoch.
Jedoch gebe es vermehrt Meldungen über Nachweise von Legionellen in Warmwassersystemen.
Betroffen seien momentan nur die Landkreise Harz und Wittenberg, in anderen Kreisen seien keine Anstiege festgestellt worden.
Das Gesundheitsamt erwarte im anstehenden Winter eine weitere Zunahme der Legionellenkontamination, insbesondere in den Trinkwassererwärmungssystemen mit niedrigen Wassertemperaturen, wo das geänderte Verbraucherverhalten eine Stagnation des Wassers verursachen könne. Bei weniger als 60 Grad werde das Bakterienwachstum in den Vorratsbehältern, Leitungen und Armaturen begünstigt. Die Folge für Menschen könnten schwere Lungenentzündungen oder grippeähnliche Infekte sein.
Legionellen sind Bakterien, die in geringen Konzentrationen überall im Wasser vorkommen können. Optimale Vermehrungsbedingungen finden Legionellen bei Temperaturen zwischen 25 und 50 Grad, wobei schlecht gewartete Leitungssysteme für sie ideal sind.
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