Mit bis zu acht Milliarden Euro: Lauterbach will Krankenhäuser in Krisenzeiten unterstützen

© AP Photo / Hannibal HanschkeDeutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach
Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach - SNA, 1920, 02.11.2022
Angesichts von Inflation und hohen Energiekosten stellt der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eine rasche Milliarden-Unterstützung für Kliniken in Aussicht, berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch.
„Das wird so laufen, dass wir da aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds Geld zur Verfügung stellen – bis zu acht Milliarden Euro“, so der SPD-Politiker.
Keines der Krankenhäuser werde ein Problem bekommen, weil es die Inflation, den Strom oder das Gas nicht bezahlen könne.
Die Krankenhäuser würden auch von der geplanten Gaspreisbremse und der Strompreisbremse geschützt, hieß es weiter. So sollte sichergestellt werden, dass die Krankenhäuser nicht in Liquiditätsprobleme kommen würden.
Nähere Details nannte Lauterbach nicht, er kündigte nur an, dass eine Lösung am Mittwoch vorgestellt werde.
In Deutschland gibt es etwa 1900 Krankenhäuser mit etwa 490.000 aufgestellten Betten, denen wegen steigender Energiekosten Schließungen drohen. Der Bundesgesundheitsminister will das mit staatlichen Hilfen verhindern.
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