Trotz gestiegener Preise: Weniger Unternehmen sehen sich in ihrer Existenz bedroht

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Inflation (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.10.2022
Laut einer neuen Umfrage des ifo-Instituts sehen sich gegenwärtig 7,5 Prozent der Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Während der Corona-Pandemie betrug diese Zahl 21,8 Prozent.

„Angesichts der kräftigen konjunkturellen Abkühlung zeigen sich die Unternehmen sehr robust“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Umfrage.

Besonders betroffen sei momentan der Einzelhandel, wobei 11,6 Prozent der Unternehmen von einer existenzbedrohenden Situation berichteten. Bei den Dienstleistern betrage der Anteil 7,7 Prozent, wobei vor allem Kleinstunternehmen und Soloselbständige sowie die Hotelbranche beunruhigt seien. Schwierig bleibe die Situation in der Textilbranche (33,6 Prozent sind besorgt) und bei den Druckern (18,6 Prozent).
In der Metallbranche hätten die Sorgen zugenommen, obwohl die Auftragsbücher in der Industrie weiterhin gut gefüllt seien.
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