Sparkassen-Umfrage: Vielen Deutschen geht es wirtschaftlich nicht gut

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Hartz IV-Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.10.2022
Den Deutschen geht es finanziell immer schlechter. Das geht aus dem Vermögensbarometer 2022 hervor, das der Deutsche Sparkassen- und Giroverband am Dienstag veröffentlichte.
Nur noch 34 Prozent schätzen demnach ihre finanziellen Lebensumstände derzeit als „sehr gut“ oder „gut“ ein. Das sind fast 10 Prozent weniger als noch im Vorjahr. 37 Prozent der Befragten erwarten, dass sich ihre eigene Finanzlage in den kommenden Jahren verschlechtern wird. So miese Aussichten gab es seit 2008 nicht mehr, als es zur Finanzkrise kam.
76 Prozent gaben zudem an, sich Sorgen um steigende Kosten in vielen Lebensbereichen aufgrund der Inflation zu machen – Platz 1 in der Sorgenliste. Knapp dahinter liegt die Sorge über Rohstoffmangel und steigende Kosten im Energiebereich.
Als Folge spart die große Mehrheit der Deutschen vor allem im Energiebereich (85 Prozent). Aber auch der Einkaufskorb wird immer leerer: In den letzten zwölf Monaten haben 64 Prozent der Befragten ihren Konsum eingeschränkt – der schlechteste Wert seit Veröffentlichung des Vermögensbarometers.
Doch der Urlaub der Deutschen hat offenbar trotz der vielen Sorgen weiterhin einen hohen Stellenwert. Nur 38 Prozent sagen: „ich verreise weniger“.
Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.10.2022
Immer weniger Deutsche können Geld zurücklegen – Umfrage
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