Für kleine und mittlere Einkommen: Linke schlägt eigenes Entlastungskonzept vor

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Hartz IV-Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.10.2022
Die beiden Vorsitzenden der Linken, Janine Wissler und Martin Schirdewan, haben ein Konzept zur „spürbaren Entlastung der Mehrheit“ ausgearbeitet und wollen es am Montag präsentieren, berichtet das Redaktionsnetzwerk RND am Sonntag.
Demnach legt die Linke ein Grundkontingent mit einem durchschnittlichen Gasverbrauch von 10.000 Kilowatt pro Stunde pro Haushalt und Jahr zugrunde. Für dieses Grundkontingent soll der Gaspreis bei neun Cent je Kilowatt pro Stunde gedeckelt werden, zudem sollen 25% dieses Grundkontingents komplett kostenfrei sein. Die Differenz zwischen realem Marktpreis und Grundkontingent werde zu 80% vom Staat finanziert, und die verbleibende Differenz solle nach marktüblichen Preisen bezahlt werden.
Für den Stromverbrauch – ohne Heizstrom – schlägt die Linke auch ein Grundkontingent von 1200 Kilowatt pro Stunde pro Person und Jahr vor. 25% des Grundkontingents sollten ein kostenfreier Sockelbetrag sein, ab 110% Verbrauch sollten die Preise auf marktübliches Niveau steigen.
„Wir orientieren uns am durchschnittlichen Verbrauch der mittleren Einkommen. Der Sockelbetrag stellt sicher, dass niemand frieren oder im Dunkeln sitzen muss“, betont Schirdewan.
Außerdem schlage die Linke ein Inflationsgeld in Höhe von 125 Euro je Haushalt plus 50 Euro für jede weitere im Haushalt lebende Person vor. Für Dezember sollte es zudem einen Weihnachtszuschlag von 125 Euro pro Haushalt geben.
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