„Druck auf Teheran“: Russlands Außenministerium zu Gerüchten über iranische Drohnenlieferungen

© SNA / Ekaterina Tschesnakowa / Zugriff auf das MedienarchivMaria Sacharowa (Archivbild)
Maria Sacharowa (Archivbild) - SNA, 1920, 20.10.2022
Die Informationen über angebliche Drohnenlieferungen vom Iran nach Russland sind laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, lediglich ein Mittel für Washington und dessen Partner, um Druck auf Teheran auszuüben.
Die Gerüchte über „iranische Drohnenlieferungen“ seien sowohl von der iranischen als auch von der russischen Seite widerlegt worden, betonte sie bei einem Briefing am Donnerstag.
„Ist es notwendig, diese Behauptungen gegen uns und Teheran zu kommentieren? Ich denke nicht, denn all dies ist nicht mehr als eine Reihe von unbegründeten Schlussfolgerungen und an den Haaren herbeigezogenen Vermutungen“, sagte sie.
„Wer verstößt tatsächlich gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates? Die USA. Sie sind einfach aus dem (Atom-)Deal ausgestiegen (…). Nach ihrer Logik hätten sie Sanktionen gegen sich selbst wegen Verletzung der Resolution verhängen müssen. Aus irgendeinem Grund taten sie das nicht“, sagte Sacharowa offenbar mit Blick auf eine Erklärung des US-Außenministeriums, das die angebliche Lieferung von Drohnen durch Iran an Russland als Verstoß gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats bezeichnet hatte.
Maria Sacharowa, amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums (Archiv) - SNA, 1920, 19.10.2022
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„Alles, was derzeit in Bezug auf den Iran unternommen wird, ist einem einzigen Ziel untergeordnet: Druck auf dieses Land auszuüben. Und Washington mobilisiert zu diesem Zweck die Nato- und die EU-Länder, um seine Haltung zu unterstützen. Das ist offensichtlich“, sagte sie abschließend.
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