- SNA, 1920, 19.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Die wichtigsten Nachrichten über die Lage in der Ukraine und Russlands Spezialeinsatz zu deren Entmilitarisierung und Entnazifizierung.

Ausbildungsmission für ukrainische Militärs macht EU zu Konfliktpartei – Sacharowa

© SNA / Pressedienst des Außenministeriums RusslandsSprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto)
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 20.10.2022
Die Entfaltung einer Ausbildungsmission für Militärs aus der Ukraine außerhalb des Landes und die militärische Hilfe, die EU-Staaten Kiew erweisen, erhöht das Engagement der EU im Ukraine-Konflikt, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharow, am Donnerstag.
„Dieser Schritt ist mit den Lieferungen tödlicher Waffen an das Kiewer Regime vergleichbar und erhöht qualitativ das Engagement der Europäischen Union und macht sie natürlich zu einer Konfliktpartei“.
Die Ausbildungsmission kann bereits Mitte November ihre Arbeit aufnehmen. Die auf zwei Jahre befristete Mission sieht die Ausbildung von bis zu 15.000 ukrainischen Militärs vor. Zu diesem Zweck sollten 106,7 Millionen Euro bereitgestellt werden.
Das angekündigte Ziel der Mission ist es, „zur Stärkung des militärischen Potenzials der ukrainischen Streitkräfte beizutragen, um Militäroperationen effektiv durchführen zu können“.
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Die Mission wird auch andere Ausbildungsmissionen für ukrainische Militärs koordinieren, die die EU-Länder auf bilateraler Basis durchführen. Die Ausbildungsmission soll in Polen und in Deutschland stationiert werden, ihr Koordinierungsstab in Brüssel.
Russland hatte zuvor wegen Waffenlieferungen an die Ukraine Protestnoten an die NATO-Länder gerichtet. Der russische Außenminister,Sergej Lawrow, hatte darauf verwiesen, dass alle Güter, die Waffen für die Ukraine enthalten, legitime Ziele für Russland sein würden. Das russische Außenministerium erklärte, die NATO-Länder „spielen mit dem Feuer“, in dem sie Waffen an die Ukraine lieferten.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, betonte, dass das Vollpumpen der Ukraine mit Waffen durch westliche Staaten nicht zu einem Fortschritt bei den russisch-ukrainischen Verhandlungen beitrage und einen negativen Effekt haben werde.
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