Inflation auf höchstem Stand seit Euro-Einführung

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Medikamente (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.10.2022
Die Inflation in der gesamten Euro-Zone hat sich im September wieder beschleunigt und ist nun so hoch wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung.
Im September ist die Inflation in der Euro-Zone von 9,1 Prozent auf 9,9 Prozent gestiegen, teilte das Europäische Statistikamt Europastat am Mittwoch mit. Damit hat die Inflation einen Rekordwert erreicht, denn so hoch war sie seit Einführung des Euro als Buchgeld 1999.
Getrieben wurde die Teuerung erneut durch den starken Anstieg der Energiepreise, die sich zum Vorjahresmonat um 40,7 Prozent erhöhten. Darüber hinaus beschleunigte sich auch der Preisauftrieb bei unverarbeiteten Lebensmitteln, die um 12,7 Prozent zum Vorjahr zulegten. Stärker stiegen auch die Preise von Industriegütern ohne Energie sowie von Dienstleistungen, hieß es.
Münzen (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.09.2022
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Für Deutschland sowie Österreich weist Eurostat eine Inflation von 10,9 Prozent aus – so hoch war auch die Inflation im Durchschnitt in der Europäischen Union. Am niedrigsten unter den EU-Ländern war die Inflation in Frankreich (6,2 Prozent), am höchsten – in Estland (24,1 Prozent), Litauen (22,5 Prozent) und Lettland (22,0 Prozent).
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