Türkei: Verlängerung des Getreidedeals mit Russland auf UN-Tagesordnung

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Getreide (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.10.2022
In einem Interview für den Sender „a Haber“ hat der türkische Präsidentensprecher Ibrahim Kalin bezüglich einer eventuellen Verlängerung des Getreidedeals gesagt, dass die Gespräche zwischen der UN und Russland weiter liefen.
Man rechne damit, dass die russische Seite ihre Antwort dazu geben werde. Es könnte sich um eine Verlängerung von drei bis sechs Monaten handeln. Ideal wäre eine Verlängerung um sechs Monate oder um ein Jahr, betonte der Sprecher.
„Wo das Getreide hingeht, wird durch die Bedingungen des freien Marktes bestimmt.“
Die Abkommen seien abgeschlossen worden, um die Bedürfnisse der Länder zu erfüllen, die es brauchten.
Der Winter komme, und es werde etwa vier bis fünf Monate keine Ernte geben. Ein sehr wichtiger Teil komme aus Russland.
Am 22. Juli waren in Istanbul zwei miteinander verbundene Dokumente unterzeichnet worden, die die Versorgung der Weltmärkte mit Nahrungsmitteln und Düngemitteln regeln sollten. Das erste Memorandum sieht eine Verpflichtung vor, verschiedene Beschränkungen für die Ausfuhr russischer Agrarprodukte und Düngemittel auf die Weltmärkte aufzuheben. Das zweite Dokument legt einen Algorithmus für die Ausfuhr ukrainischer Agrarprodukte aus den von der Ukraine kontrollierten Schwarzmeerhäfen fest.
Moskau weist jedoch darauf hin, dass die Vereinbarung in Bezug auf die Ausfuhren aus Russland nicht funktioniere.
Das Getreideabkommen läuft am 19. November dieses Jahres aus, aber die Aussichten auf eine Verlängerung sind noch unklar.
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