Scholz: Betrieb der AKWs wird maximal bis Mitte April verlängert

© AP Photo / Petr David JosekBundeskanzler Olaf Scholz bei seiner Rede in Prag, August 2022
Bundeskanzler Olaf Scholz bei seiner Rede in Prag, August 2022 - SNA, 1920, 18.10.2022
Bundeskanzler Scholz hat am Dienstag Spekulationen über eine mögliche nochmalige Verlängerung der AKW-Laufzeiten über das Frühjahr 2023 hinaus angesprochen. Die drei noch verbliebenen Atomkraftwerke in Deutschland sollen demnach maximal bis 15. April 2023 weiterlaufen.
Es werde nicht mehr geprüft, ob dies noch notwendig sei, die Betreiber könnten sich darauf einstellen, sagte der SPD-Politiker in Berlin nach einem Treffen der „Allianz für Transformation“ mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften.
„Es bleibt tatsächlich bei dem, was wir beschlossen haben: nämlich dem Atomausstieg. Am 15. April ist mit den Atomkraftwerken in Deutschland Schluss“, betonte Scholz. Es würden keine neuen Brennelemente für deutsche Atomkraftwerke mehr beschafft.
Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die Bundesrepublik gut über den Winter kommt.
Der Leistungsbetrieb der drei Kernkraftwerke – Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland – soll nun bis längstens Mitte April ermöglicht werden. Der Bundeskanzler hat angeordnet, zeitnah die gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen. Ein entsprechendes Schreiben hatte er am Montag an Wirtschaftsminister Robert Habeck, Umweltministerin Steffi Lemke und Finanzminister Christian Lindner gerichtet.
Stellvertretende Vorsitzende und Frauenpolitische Sprecherin Ricarda Lang - SNA, 1920, 17.10.2022
Grünen-Chefin: AKW-Betrieb bis April 2023 ist bereits Kompromiss
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