Grünen-Chefin: AKW-Betrieb bis April 2023 ist bereits Kompromiss

© Foto : BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENStellvertretende Vorsitzende und Frauenpolitische Sprecherin Ricarda Lang
Stellvertretende Vorsitzende und Frauenpolitische Sprecherin Ricarda Lang - SNA, 1920, 17.10.2022
Im Koalitionsstreit um die Atomenergie-Laufzeiten betrachten die Grünen ihre Position eines Weiterbetriebs zweier Kraftwerke bis April 2023 bereits als Kompromissangebot, berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Montag.
„Wir haben ja was angeboten: das, was jetzt auf dem Tisch liegt, die sogenannte Einsatzreserve. Das ist ja nicht die ur-grüne Linie“, sagte die Parteichefin Ricarda Lang.
Die Grünen seien bereit, über den eigenen Schatten zu springen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Deswegen hofften sie, dass die andere Seite auch bereit sein würde, da mitzugehen.
Indes verlangt die FDP immer noch alle drei verbliebenen AKWs bis 2024 laufen zu lassen.
„Kapazität aus dem Markt zu nehmen ist das falsche Signal“, argumentiert Michael Kruse, der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion.
Eine Lösung dazu soll noch bis zum Beginn der Bundestagssitzungen in dieser Woche am Mittwoch gefunden werden.
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