Fischer zu Ukraine-Konflikt: Vertrauen ist verloren gegangen, die Gefahr im Osten bleibt bestehen

CC BY-SA 2.0 / Heinrich-Böll-Stiftung / stephan-roehl.deJoschka Fischer (Archivbild)
Joschka Fischer (Archivbild) - SNA, 1920, 16.10.2022
In einem Interview für das Nachrichtenportal „Münchner Merkur“ hat der ehemalige Außenminister Joschka Fischer unter anderem gesagt, dass die Welt, die man kenne, nicht wieder komme. Man erlebe momentan einen Zeitbruch.
„Ich kann Ihnen nicht sagen, wie und wann dieser Krieg zu Ende geht. Aber das Verhältnis von Europa und Russland wird nie wie vorher sein“, so Fischer.
In Krisenzeiten wie diese hat laut dem Politiker die Versorgungssicherheit höchste Priorität.
„Dass alle die Grünen so attackieren, zeigt ja eher, wie stark sie sind“, betonte er weiter.
Joschka Fischer war Vizekanzler und Außenminister der ersten rot-grünen Bundesregierung vom Jahr 1998 bis zum Jahr 2005. Ein knappes Jahr nach der Bundestagswahl im Jahr 2005 zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist Fischer als Berater und Publizist tätig.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала