„Hier muss nicht abgewartet werden“: Erdogan zum Bau von Umschlagpunkt für russisches Gas

© POOL / Zugriff auf das MedienarchivTürkischer Präsident Recep Tayyip Erdogan in Astana
Türkischer Präsident Recep Tayyip Erdogan in Astana - SNA, 1920, 14.10.2022
Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, hat nach eigenen Worten gemeinsam mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin Delegationen beider Länder beauftragt, die Arbeit am Projekt zur Einrichtung eines Gashubs aufzunehmen.
„Gemeinsam mit Herrn Putin haben wir unser Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen sowie die zuständige Behörde von der russischen Seite beauftragt, eine gemeinsame Untersuchung durchzuführen. Sie werden untersuchen, wo der am besten geeignete Ort sein wird, dort werden wir dieses Gasverteilzentrum einrichten“, sagte der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, am Freitag gegenüber Journalisten.
Wie Erdogan weiter betonte, hat die Türkei ein nationales Verteilzentrum, aber natürlich wird es jetzt ein internationales Verteilzentrum sein.
„Unser Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen und die russische Seite werden an dieser Frage arbeiten und sie uns vorstellen, und dann werden wir den nächsten Schritt tun. Hier muss nicht abgewartet werden.“
Michael Kretschmer vor der Presse in Moskau - SNA, 1920, 03.09.2022
„Natürlich brauchen wir es!“ – Kretschmer über russisches Gas
Laut Erdogan wird Ankara alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit des Gashubs zu gewährleisten.
„Natürlich unternehmen wir alle möglichen Schritte im Sicherheitsbereich, sorgen für alles, was nötig ist, setzen unsere Arbeit auf entsprechende Weise fort“, sagte der türkische Staatschef.
Zuvor hatte Russlands Präsident, Wladimir Putin, betont, dass Russland den Transit von Gas aus den beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 in den Raum des Schwarzen Meeres und in die Türkei umleiten könne.
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