„Die Ängste der Deutschen 2022“: Geldsorgen dominieren

CC0 / Pixabay / Prawny / Ein Bildmotiv nach dem berühmten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch
Ein Bildmotiv nach dem berühmten Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch - SNA, 1920, 13.10.2022
Die Top-Sorgen der Deutschen drehen sich im laufenden Jahr ums Geld. Vor allem die drastischen Preissteigerungen machen vielen Angst, geht aus einer neuen repräsentativen Studie hervor, die das Infocenter der „R + V Versicherung“ am Donnerstag veröffentlicht hat.
Die Deutschen machen sich demnach so viele Sorgen wie seit Jahren nicht mehr. Der so genannte Angstindex (der Durchschnitt aller abgefragten Ängste) ist im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozentpunkte gestiegen, hieß es. Damit erreichte er 42 Prozent.
Wachstum (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.10.2021
Marktforschungsstudie: Angst vor Inflation schürt Kauflust
Am meisten bangen die Deutschen um ihren Wohlstand:

„Auf Platz eins liegt die Inflationsangst, die ist um 17 Prozentpunkte in die Höhe geschnellt", so Studienleiter Grischa Brower-Rabinowitsch.

"Zwei Drittel aller Deutschen fürchten inzwischen, dass das Leben in Deutschland immer teurer wird. Auf Platz zwei folgt die Angst vor unbezahlbarem Wohnraum, und auf dem dritten Platz liegt dann die Sorge davor, dass die deutsche Wirtschaft einbrechen könnte wegen der vielen Krisen“, so Grischa Brower-Rabinowitsch weiter.
Hier sind nun die größten Ängste der Deutschen im Jahr 2022:
1.
Steigende Lebenshaltungskosten 67 %
2.
Wohnen in Deutschland unbezahlbar 58 %
3.
Schlechtere Wirtschaftslage 57 %
4.
Steuererhöhungen / Leistungskürzungen durch Corona 52 %
5.
Kosten für Steuerzahler durch EU-Schuldenkrise 51 %
6.
Naturkatastrophen / Wetterextreme 49 %
7.
Weltweit autoritäre Herrscher immer mächtiger 47 %
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