Wieder Proteste in Ostdeutschland gegen Energiepolitik

© Foto : Screenshot / Gazeta Kronika / YouTubeDemo in Magdeburg am 10.10.2022 (Screenshot)
Demo in Magdeburg am 10.10.2022 (Screenshot) - SNA, 1920, 11.10.2022
Am Montagabend haben erneut Tausende Menschen in zahlreichen ostdeutschen Städten gegen die stark gestiegenen Strom- und Gaspreise protestiert. In mehreren Ortschaften waren bei den Demos auch Russland-Flaggen zu sehen.
Die Teilnehmer der so genannten Montagsdemos forderten unter anderem eine bezahlbare Energiepolitik, bezahlbare Lebenshaltungskosten, Friedensverhandlungen im Ukraine-Konflikt, sowie einenStopp für Waffenlieferungen an die Ukraine. Beimehreren Veranstaltungen waren auch russische Flaggen zu sehen. Dort protestierten die Menschen gegen die vom Westen gegen Russland verhängten Sanktionen.
Allein in Mecklenburg-Vorpommern fanden Proteste in etwa 15 Städten statt. Dort kamen rund 7000 Demonstranten zusammen – rund ein Drittel davon, nämlich 2400 Menschen, protestierten in der Hauptstadt, Schwerin.
In Sachsen-Anhalt gab es Demos in mehreren Städten. Jeweils mehr als 1000 Menschen demonstrierten in Magdeburg und Halle.
In Thüringen fanden Proteste in Gera, Jena, Erfurt und kleineren Ortschaften statt.
In Sachsen versammelten sich Protestler unter anderem in Chemnitz, Leipzig und Dresden.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags gab es zu den Demonstrationen in oben genannten sowie anderen Städten und Bundesländern noch keine Teilnehmerzahlen.
Zuvor war berichtet worden, dass am vorigen Montag – am Tag der Deutschen Einheit – insgesamt mehr als 100.000 Menschen nach Schätzungen der Polizei bei Dutzenden Kundgebungen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls gegen die Energiepolitik der Bundesregierung demonstriert hatten.
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