- SNA, 1920, 19.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Die wichtigsten Nachrichten über die Lage in der Ukraine und Russlands Spezialeinsatz zu deren Entmilitarisierung und Entnazifizierung.

G7 verurteilt russische Angriffe auf ukrainische Infrastruktur und droht mit neuen Sanktionen an

© AP Photo / Ukrainian Presidential Press Office via APG7-Online-Treffen mit dem ukrainischen Präsitenten Selenski
G7-Online-Treffen mit dem  ukrainischen Präsitenten Selenski  - SNA, 1920, 11.10.2022
Nach dem jüngsten Treffen der Staats- und Regierungschef der G7-Gruppe mit dem ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenski, hat die Bundesregierung eine gemeinsame Erklärung der Staaten zur Situation um die Ukraine veröffentlicht.
Darin verurteilten die G7-Staaten die jüngsten russischen „Raketenangriffe auf zivile Infrastrukturen und Städte in der Ukraine“ aufs Schärfste. „Wahllose Angriffe auf unschuldige Zivilisten“ würden ein Kriegsverbrechen darstellen. „Wir werden Präsident Putin und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen", hieß es.
Die G7 lehnte den Beitritt der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Cherson und Saporoschje wie auch der autonomen Republik Krim zu Russland entschieden ab. diesen Beitritt werde die G7-Gruppe niemals anerkennen. Dasselbe gelte auch für die „Scheinreferenden“.
Russland hat aus G7-Sicht gegen die in der UN-Charta verankerten Grundsätze verstoßen: Diese geben Russland keine legitime Grundlage, die Grenzen der Ukraine zu verändern. Daher rief die G7 alle Länder dazu auf, diese Verstöße „unmissverständlich zurückzuweisen“ und die Einstellung aller Feindseligkeiten und den sofortigen, vollständigen und bedingungslosen Abzug von Russlands Truppen und Militärtechnik aus der Ukraine zu fordern.
Die russische Armee greift mit seegestützten Präzisionswaffen Objekte des militärischen Kommando der Ukraine an.  - SNA, 1920, 11.10.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Russische Armee setzt Präzisionsschläge auf Eirichtungen von ukrainischem Militärkommando fort
Die Ukraine habe „das legitime Recht, sich zu verteidigen und die vollständige Kontrolle über ihr Hoheitsgebiet innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen wiederzuerlangen", heißt es weiter in der Erklärung.
Die G7 bedauerte solche Schritte wie die Teilmobilisierung in Russland sowie Moskaus „unverantwortlichen nuklearen Rhetorik“ und warnte vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ für Russland im Falle des möglichen Einsatzes von ABC-Waffen. Zudem drohte die G7 mit neuen wirtschaftlichen Sanktionen gegen russische Bürger und Einrichtungen an.
Die G7-Länder versprachen der Ukraine, weiterhin finanzielle, humanitäre, militärische, diplomatische und rechtliche Unterstützung „so lange wie nötig“ zu leisten.
Der russische Präsident Wladimir Putin leitet eine Sitzung des russischen Sicherheitsrates am 10. Oktober 2022 - SNA, 1920, 10.10.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Nach ukrainischen Terroranschlägen auf Infrastruktur in Russland: Putin warnt vor Konsequenzen
Die G7 verurteilte zudem das Vorgehen Russlands im Atomkraftwerk Saporoschje sowie den „Druck, der auf das Personal der Anlage ausgeübt wurde“, und unterstützte die Bemühungen der Internationalen Atomenergie-Organisation zur Gewährleistung der Sicherheit der Nuklearanlage
Die weißrussischen Behörden wurden in der Erklärung aufgefordert, den russischen Streitkräften die Unterstützung und die Nutzung des weißrussischen Territoriums zu verweigern.
Geflüchtete aus dem Gebiet Charkow - SNA, 1920, 10.10.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Gebiet Charkow: Ukrainische Strafkommandos üben Vergeltung an eigenen Bürgern – Geflüchtete
Darüber binaus zeigte sich die G7-Gruppe „zutiefst beunruhigt“ über die vorsätzliche Beschädigung der Nordstream-Pipelines und verurteile „jede vorsätzliche Störung kritischer Infrastrukturen“ aufs Schärfste.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала