Staatsschutz geht bei Bahn-Sabotage von „politisch motivierter Tat“ aus

CC0 / MichaelGaida / Pixabay / Deutsche Bahn (Symbolbild)
Deutsche Bahn (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.10.2022
Eine Sabotage an der Kabel-Infrastruktur bei der Deutschen Bahn hatte am Samstagmorgen den Schienenverkehr in Norddeutschland lahmgelegt. Ermittler vermuten nun einen politischen Hintergrund.
„Wir haben eine größere Ermittlungsgruppe beim Staatsschutz gebildet, die mit Hochdruck daran arbeitet, die Hintergründe der Tat zu klären“, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Der Bochumer Staatsschutz ermittelt zum Tatort in Herne.
Nach Angaben des Sprechers richten sich die Ermittlungen zunächst gegen unbekannt. Die Beamten hätten am Sonntag noch einmal den Tatort untersucht und begännen nun mit der Analyse gesicherter Spuren.
Da auch Berlin ein Sabotageort war, stehen die Bochumer Ermittler in engem Austausch mit den Kollegen des Landeskriminalamts in der Hauptstadt. Auch dort ermittelt der Staatsschutz.
Zu den möglichen Tätern und ihrem Motiv wurden bisher keine Angaben gemacht.
Nach der Bahn-Sabotage fuhren in Norddeutschland knapp drei Stunden lang gar keine Züge mehr. Unzählige Reisende waren an Bahnhöfen gestrandet. Im Laufe des Tages hatte die Bahn die Störungen beheben können.
Hauptquartier der Deutschen Bahn - SNA, 1920, 09.10.2022
„Terrorartige Strukturen“ am Werk? Polizei ermittelt Sabotage an DB
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