Faeser will Wahrheit über Nord-Stream-Pipelines-Anschläge – Medien

© AP Photo / Michael SohnRohre an den Anlandungseinrichtungen der Nord Stream 2-Gaspipeline in Lubmin, Norddeutschland, Dienstag, 15. Februar 2022. Nord Stream 2 ist eine 1.230 Kilometer lange Erdgaspipeline unter der Ostsee, die von Russland zur deutschen Ostseeküste führt.
Rohre an den Anlandungseinrichtungen der Nord Stream 2-Gaspipeline in Lubmin, Norddeutschland, Dienstag, 15. Februar 2022. Nord Stream 2 ist eine 1.230 Kilometer lange Erdgaspipeline unter der Ostsee, die von Russland zur deutschen Ostseeküste führt. - SNA, 1920, 02.10.2022
In einem Interview mit der Zeitung „Bild am Sonntag“ hat die Bundesinnenministerin Nancy Faeser ihre Absicht bestätigt, Dänemark und Schweden bei den Ermittlungen der Gründe von den Nord-Stream-Pipelines-Anschlägen zu unterstützen und eine gemeinsame Gruppe dafür zu gründen.

„Alle Hinweise sprechen für Sabotageakte an den Nord-Stream-Pipelines. Deutschland arbeitet mit Dänemark und Schweden sehr eng zusammen, um die Hintergründe aufzuklären“, sagte sie.

Man wolle mit Dänemark und Schweden ein Joint Investigation Team bilden – eine gemeinsame Ermittlungsgruppe nach EU-Recht, in die alle drei Staaten Ermittler entsenden würden.
Der Schutz der kritischen Infrastruktur habe die höchste Priorität. Deswegen werde man zusammen mit Polen, Dänemark und Schweden auf See patrouillieren.
„Für besondere Gefahrenlagen sind unsere Spezialkräfte gerüstet.“
Zu den Anschlägen an den Nord-Stream-Pipelines ist es Ende September gekommen. Das schwedische Erdbebenzentrum registrierte starke Unterwasserexplosionen im Gebiet der Gaslecks an den Pipelines von Nord Stream 1 und 2. Dänemark und Schweden schlossen aus, dass die Lecks auf einen Unfall zurückzuführen seien.
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