Vereintes Deutschland ist heute kein „Westdeutschland plus“ – Bericht

CC0 / wreindl / Pixabay / Wiedervereinigung-Denkmal, Südkorea
Wiedervereinigung-Denkmal, Südkorea - SNA, 1920, 29.09.2022
In seinem Bericht hat der SPD-Politiker Carsten Schneider die zentralen Herausforderungen für Ostdeutschland benannt und die politischen Vorhaben der Bundesregierung, mit denen man den Osten weiter stärken will, erläutert.
Bei einem Bevölkerungsanteil von 17 Prozent besetzten nur 3,5 Prozent der Ostdeutschen bundesweite Führungspositionen. Das könne nicht so bleiben.
„Ich bin überzeugt: Gerade in Krisenzeiten können wir auf die große Kraft des gemeinschaftlichen Handelns vertrauen“, betonte Schneider.
Die Mentalitätsunterschiede zwischen Ost und West hätten ihre Ursache nicht nur in der deutschen Teilung bis 1989/90, sondern gerade auch in der nachfolgenden Zeit großer Umbrüche im Osten.
Der Bericht „Ostdeutschland. Ein neuer Blick“ wurde am Mittwoch in Berlin präsentiert. Schneider hatte Gastautoren eingeladen, um ihren Blick auf den Stand der Einheit und auf Ostdeutschland zu schildern. Zu Wort kommen Westdeutsche, die in Ostdeutschland leben und umgekehrt.
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