Abwehrschirm in Höhe von 200 Milliarden Euro: Bundesregierung einigt sich auf Gaspreisbremse

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Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.09.2022
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Kanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner angekündigt, dass die Bundesregierung eine Gaspreisbremse einsetzen würde. Dafür sei ein Paket in Höhe von 200 Milliarden Euro eingeplant, berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag.
Die umstrittene Gasumlage sei dagegen gekippt worden. Das Geld für das Paket werde über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) kommen.
„Die Preise müssen runter, das ist unsere Überzeugung. Damit sie sinken, spannen wir einen großen Abwehrschirm“, betonte Scholz.
Die Maßnahme solle dafür sorgen, dass sowohl Betriebe als auch Privatleute die Preise bezahlen können. Dem WSF soll die Aufgabe zuteilwerden, den Preisauftrieb beim Gas zu dämpfen. Dafür erhält sie eine neue Kreditermächtigung.
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