- SNA, 1920, 19.08.2022
Russische Spezialoperation in der Ukraine
Die wichtigsten Nachrichten über die Lage in der Ukraine und Russlands Spezialeinsatz zu deren Entmilitarisierung und Entnazifizierung.

Referenden in Ukraine: Deutschland wird Ergebnisse nie anerkennen – Scholz

© AP Photo / Christophe GateauOlaf Scholz (Archiv)
Olaf Scholz (Archiv) - SNA, 1920, 28.09.2022
Der deutsche Bundeskanzler, Olaf Scholz, hat am Mittwoch mit dem ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenski, telefoniert und weitere Unterstützung versprochen.
Deutschland wird laut Scholz nicht nachlassen, die Ukraine politisch, finanziell und humanitär sowie in der Verteidigung ihrer Souveränität und territorialen Integrität konkret zu unterstützen, einschließlich bei Waffenlieferungen, teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Hebestreit, mit.
Mit Blick auf die durchgeführten Referenden in den ukrainischen Gebieten Lugansk, Donezk, Cherson und Saporoschje erklärte Scholz im Telefongespräch mit Selenski, „dass Deutschland die Ergebnisse der Scheinreferenden niemals anerkennen werde“.
Scholz und Selenski verabredeten, „ihren engen und konstruktiven Austausch fortzuführen und weiter eng in Kontakt zu bleiben“, hieß es.
Stimmenauszählung bei Referenden über Beitritt zur RF - SNA, 1920, 28.09.2022
Referenden über Beitritt zu Russland: Ergebnisse nach der Auszählung von 100 Prozent der Stimmzettel
Zuvor hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) den Bundeskanzler in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zitiert. Die Abstimmungen in den besetzten Gebieten der Ukraine machen nach seinen Worten für Deutschland keinen Unterschied.
„Wir werden das Ergebnis dieser Scheinreferenden nicht akzeptieren und die Ukraine mit unverminderter Kraft weiter unterstützen“, sagte er gegenüber der NOZ.
Die überwiegende Mehrheit der Bürger auf den durch die verbündeten Kräfte befreiten Territorien der südukrainischen Regionen Cherson und Saporoschje sowie in den Republiken Donezk und Lugansk hat für den Beitritt zu Russland gestimmt. Die Referenden fanden in den oben genannten Regionen vom 23. September bis 27. September statt. Die Ortsansässigen konnten entweder von zuhause aus oder in einem Wahllokal abstimmen.
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