Proteste gegen Regierungspolitik in mehreren deutschen Städten

© SNA / Zugriff auf das MedienarchivProteste in Schwerin am 26.09.2022
Proteste in Schwerin am 26.09.2022 - SNA, 1920, 27.09.2022
Tausende Menschen haben am Montagabend in mehreren ostdeutschen Städten erneut gegen die Regierungspolitik protestiert.
ie Demonstrationen richteten sich gegen die Politik der Bundesregierung: Tausende Menschen, die auf die Straße gingen, waren mit den hohen Preisen sowie der Russland- und Energie-Politik, aber auch mit den Corona-Maßnahmen unzufrieden.
Die zahlenmäßig größten Proteste fanden in Sachsen statt. Dort gingen den Angaben der „Sächsischen Zeitung“ zufolge insgesamt etwa 32.000 Menschen auf die Straße. In Leipzig kam es bei einer Demonstration zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, an denen der Polizei zufolge etwa zehn Personen beteiligt waren, die verschiedenen politischen Lagern zugerechnet würden.
In Thüringen nahmen an den Protesten etwa 24.000 Menschen teil, teilten am Dienstagmorgen deutsche Medien unter Berufung auf Angaben der Polizei mit.
In Sachsen-Anhalt sollen es 13.000 Unzufriedenen bei den Protesten gewesen sein.
In Mecklenburg-Vorpommern kamen nach ersten Zählungen an etwa 20 Orten insgesamt mehr als 11.000 Menschen zusammen, darunter allein in Schwerin 4500. Sie forderten unter anderem auch die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Am Wochenende hatte es in Lubmin, wo sich die Anlandestation von Nord Stream 2 befindet, ebenso eine Demonstration gegeben. 3000 Menschen hatten die gleiche Forderung gestellt.
Für andere Länder gab es zunächst keine landesweiten Teilnehmerzahlen. Bereits vor einer Woche, am 19. September, hatte es in mehreren Städten Deutschlands Demos gegen die Regierungspolitik gegeben.
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