Waffenlieferungen für Kiew: Scholz reagiert „überraschend emotional“ auf Fragen von US-Journalisten

© AP Photo / Michael SohnBundeskanzler Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz - SNA, 1920, 26.09.2022
Der deutsche Bundeskanzler, Olaf Scholz, hat im Interview mit der Zeitung „New York Times“ gereizt auf die Fragen bezüglich der Waffenlieferungen an Kiew reagiert.
Als die Autorin des Textes, Katrin Benhold, den ukrainischen Außenminister, Dmitri Kuleba, zitierte und wissen wollte, „wovor hat Berlin Angst, was Kiew nicht hat?“, reagierte Scholz „überraschend emotional“, schreibt sie. Scholz soll Journalisten mehrmals beschimpft haben, weil sie diese Fragen gestellt haben.
„Diese Frage zu stellen ist um ehrlich zu sein nicht seriös“, soll Scholz gesagt haben. „Führung bedeutet nicht, dass man tut, was andere von einem verlangen“, sagte Scholz. „Führung bedeutet, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sehr stark zu sein. Und das ist es, was ich tue.“
Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 22.09.2022
Deutsche Kampfpanzer für die Ukraine: Baerbock hält nächste Wochen entscheidend für weiteren Kampf
Zuvor war berichtet worden, dass Deutschland laut der deutschen Bundesaußenministerin, Annalena Baerbock, nur mit Verbündeten Kampfpanzer an die Ukraine liefern kann. Die Lieferung von Schützen- und Kampfpanzern nach westlicher Bauart aus Deutschland steht im Alleingang nicht zur Debatte, erklärte Bärbock am 18. September in der ARD-Sendung „Anne Will“. Es brauche die internationale Gemeinschaft, um Kampfgerät, das an die Ukrainegeliefert werde, auch funktionsfähig zu halten, erklärte Baerbock.
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